Offenbacher Zweigstelle des Bamf zieht nach Dreieich!

Wie von Seiten der Caritas verlautet, beendet die Offenbacher Zweigstelle des Bamf ihr Gastspiel im Kaiserlei und zieht im September nach Dreieich.
Dort wird die Diakonie übernehmen, da der Leiter der Einrichtung (Herr Hering) das Projekt auch in der neuen Zweigstelle etablieren möchte!
Somit ist auch dieses Kapitel der Offenbacher Flüchtlingsarbeit endgültig abgeschlossen.
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An dieser Stelle nochmals mein herzlicher Dank an alle Helferinnen und Helfer, welche diese Aktion über viele Monate zu einem gelungenen Beispiel Offenbacher Gastfreundschaft werden ließen!
Mein Dank geht auch an die Caritas.
Hier vor allem an Anette Bacher und Ornella Liscapade, welche in den letzten Monaten die Koordinierung der Ehrenamtlichen übernommen hatten, nachdem sich die Offenbacher Flüchtlingshilfe aus der Arbeit zurückgezogen hatte.
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Liebe Grüße 🙂

NEUES UPDATE! (Uhrzeit und Treffpunkt wurden geändert!) Solidaritätsdemo gegen die Abschiebung Offenbacher Schüler! 29.08.2017 / 17:00 – 19:30 Uhr

Am 29.08.2017 wird der Offenbacher Stadtschülerrat in Zusammenarbeit mit der GEW (Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft) und dem Bündnis „Bunt statt Braun“ eine
Solidaritätsdemo gegen die Abschiebung Offenbacher Schüler veranstalten.
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TREFFPUNKT:
Wir treffen uns um 17:00 Uhr in der Parkstraße 5… von dort geht es über Frankfurter- Kaiser- und Berliner Straße vor das Rathaus zur Kundgebung!
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In Offenbach sind mittlerweile über 70 Schüler*innen von einer Abschiebung nach Afghanistan bedroht.
Afghanistan ist ein Kriegsland, denn laut einem Bericht des UNHCR gab es in Afghanistan im vergangenen Jahr so viele zivile Opfer wie seit sechs Jahren nicht mehr. Auch der Bericht der United Nations Assistance Mission in Afghanistan (UNAMA) dokumentiert seit dem Beginn der jährlichen Berichterstattung für 2016 die höchste Zahl von zivilen Opfern: 11.500 Tote, ein Drittel davon waren Kinder. Afghanistan ist kein sicheres Land! Zu dieser Einschätzung kommt auch das Auswärtige Amt der Bundesregierung, auf dessen Homepage es wörtlich heißt: ,,Vor Reisen nach Afghanistan wird dringend gewarnt. Wer dennoch reist, muss sich der Gefährdung durch terroristische und kriminell motivierte Gewaltakte bewusst sein.“
Es kann nicht sein, dass von offizieller Seite eine akute und offizielle Reisewarnung ausgesprochen wird, gleichzeitig aber unsere Schüler*innen in dieses unischere Land abgeschoben werden sollen!

Aus diesem Grund veranstalten wir in Kooperationen mit gesellschaftlichen Initiativen und engagierten Lehrer*innen eine Solidaritätsdemo gegen Abschiebungen von Schülerinnen und Schülern! Jedes Kind und jeder Jugendliche verdient das Recht auf Bildung, Sicherheit, Perspektiven und eine gute Zukunft! Dabei spielen die Herkunft, das Geschlecht, die sexuelle Orientierung oder die Religion keine Rolle. Unsere Mitschüler*innen sind geflüchtet, haben einen schweren Weg hinter sich und integrieren sich dennoch in unsere Gesellschaft und bereichern diese!

Wir fordern das Bleiberecht für alle unsere betroffenen Mitschüler*innen! Helft ihnen und setzt GEMEINSAM mit uns ein Zeichen gegen die Unmenschlichkeit der Bundes -und Landesregierung!
Wir zählen auf euch.
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